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Tracouet - Übersicht Alle Bilder vom Balkon des Eden-Roc Gästebuch
 

Tracouet - Pisteninfo

 

Karte

 

Hinweise
Übersicht über die von mir verwendeten Bezeichnungen für Lifte
Anmerkungen zur farblichen Charakterisierung von Pisten

Nachbargebiete:
Plan-du-Fou, Greppon Blanc

 

 

Allgemeine Informationen
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Tiefster Punkt: 1.385 m
Höchster Punkt: 2.268 m
ohne Plan-du-Fou!
   
Gondeln: 1
Sessellifte: 1
Tellerlifte: 5
Bügellifte: 0
   
blaue Pisten 4
rote Pisten 5
schwarze Pisten 0
Rodel-Lift 1
Bus nach Siviez ab Talstation Gondel
 
 
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Alle Einkehrmöglichkeiten
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Alle Bilder von der Cabane de Balavaud

Die offensichtlichste und am einfachsten zu erreichende Einkehrmöglichkeit ist die Bergstation der Gondelbahn mit SB-Restaurant und Restaurant. Weiterhin gibt es in Haute-Nendaz natürlich mehrere Restaurants, auch direkt an der Gondelstation.
Auf den Pisten gibt es zwei weitere Einkehrmöglichkeiten, die beide von der Piste Prarion aus zu erreichen sind: Zum einen gibt es knapp unterhalb der Talstation des Sessels das "Café et Restaurant de Prarion". Mit einem kleinen Lift kommt man zurück zum Sesseleinstieg.
Die andere Möglichkeit ist die im Bild zu sehende Lieblingshütte meines Onkels, die "Cabane de Balavaud". Sie liegt mitten in der Piste und man hat eine wunderbare Aussicht von hier. Dies ist auch meine persönliche Empfehlung zum Mittag machen oder einem Kaffee trinken in diesem Gebiet. (Die korrekte Schreibweise, ob Balavaux oder Balavaud, kann ich nicht benennen, da in verschiedenen offiziellen Publikationen beide Schreibweisen existieren - ich habe versucht, einheitlich "Balavaud" zu nutzen.)

 
 
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Station Nendaz (1.385m)
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Alle Bilder von der Station Nendaz

An der Talstation der Gondel befindet sich neben der Kasse von Télé-Nendaz und diversen Geschäften (zwei Skigeschäfte, Supermarkt, Bäcker, Zeitschriftenladen) auch Restaurants und Telefonzellen sowie ein Passfotoapparat.

Man findet hier aber auch so etwas wie eine Après-Ski-Bar, die allerdings bei weitem nicht die Dimensionen hat, wie österreichische Stationen.

 
Weitere Informationen kannst Du auch auf offiziellen Seiten von Nendaz finden, erreichbar über meine Link-Seite.
 
 
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Station Tracouet (2.200m)
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Alle Stations-Skizzen vom Tracouet

Die Bergstation der Gondel umfasst ein Selbstbedienungs-Restaurant im Erdgeschoss und ein weiteres Restaurant im 1. Stock. Beide verfügen über Terrassen, die im 1. Stock wird teilweise nicht vom Restaurant bedient sondern von einem Art Kiosk.

Weiterhin ist ein kleines Büro der Schweizer Skischule auf dem Plateau. Auf der linken Seite sieht man die Endstation des Sessels Prarion und hinter dem Gebäude befindet sich die des Tellerliftes Jean-Pierre, die beide auf dem Plateau enden, während Alpage und Babylift etwas unterhalb des Plateaus enden.

Schräg links unterhalb des Plateaus liegt der im Winter zugefrorene See.

 

Dieses Bild vom See-Bereich ist vom gleichen Standort aufgenommen wie das der Station, die am rechten oberen Rand liegt.

Die in Haute-Nendaz ansässigen Skischulen "Neige Aventure" und "Ecole suisse des sports de neige" (in der vor Snowboard-Zeit noch Ecole suisse de ski, kurz ESS oder Schweizer Skischule) verfügen über relativ nah beieinander gelegene Treffpunkte, so dass man sicher gehen sollte, am richtigen Treffpunkt zu sein. Der Treffpunkt von Neige Aventure ist in den letzten Jahren immer mal wieder umgezogen.

Relativ schwer zu erkennen ist der von links nach rechts führende Sessellift "Prarion", von dem man einen hervorragenden Überblick über den See und damit auch auf alle hier verbleibenden Anfänger-Kurse hat.

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Alle Pisten-Skizzen im Bereich Tracouet

 

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Alle Bilder aus der Skischule

Am Anfang des Skischulunterrichts steht immer das Aufwärmen, das meist durch Spiele aufgelockert wird, die gleichzeitig Skigefühl fördern.

Doch zuvor muss man sich entscheiden, welche der beiden Skischulen man besuchen will. Ich habe alle Klassen der Ecole suisse de ski durchlaufen, allerdings waren wir in den letzten Jahren nicht mehr uneingeschränkt zufrieden. Daher gibt es hier -zumindest momentan- keine Empfehlung für eine der beiden. Es gibt Unterschiede bei der Startzeit, bei der Gruppengröße (wobei das auch immer von der Woche und dann noch von der Klasse abhängt), beim Preis und in der Dauer. Ein Vergleich ist nicht einfach und ein Skikurs hängt natürlich in besonderem Maße von dem/der SkilehrerIn ab, so dass es sinnvoll sein kann, erst einmal nur einen Tag zu buchen und dann eventuell zu wechseln.

 
Weitere Informationen kannst Du auch auf offiziellen Seiten von Nendaz finden, erreichbar über meine Link-Seite.
 
 
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Babylift (1)
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Alle Bilder vom Babylift

Auf dem nebenstehenden Bild sieht man den Baby-Lift, der am Rand des Sees verläuft, daher kann man weitere Bilder bei den Bildern vom See finden. Im Hintergrund sieht man die Talstation des Lifts am Dent.

Es handelt sich um einen Tellerlift, an dem man das Ski fahren lernt, nachdem man den Übungshügel gemeistert hat. Wenn man auch an diesem Hang unterfordert ist, wandert man weiter an den Jean-Pierre. Folgerichtig ist der Hang sehr flach und läuft in die Ebene des zugefrorenen Sees aus.

Für Kinder sind oft Dinge aufgebaut, mit denen sie spielerisch Kurven fahren lernen, wie Schlangen oder Tore.

 
 
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Jean-Pierre (2)
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Alle Bilder vom Jean-Pierre

Den Jean-Pierre lernt man meist am zweiten oder dritten Tag seiner Skifahrer-Laufbahn kennen.

Die Abfahrt ist ziemlich breit und führt schön zwischen weit auseinander stehenden Bäumen sanft bergab. Die einzige, sehr kurze Steilstelle, aus der das Bild aufgenommen wurde, kann man problemlos über einen kleinen Weg umgehen, der von links in die Piste zurück kommt.

Beim Lift handelt es sich um einen Tellerlift, der für Anfänger ab und an etwas knifflig sein kann, dadurch dass er in der Mitte relativ steil ist und das allerletzte Stück oft eine schlechtere Spurqualität aufweist. Ab und an sind die Teller auch so hart eingestellt, dass Kinder abheben können. Am Ende des Liftes muss man den Teller rasch ablegen und sich aus der Bahn entfernen.

 
 
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Piste am Dent (3)
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Alle Pistenskizzen am Tracouet

Bei der Piste am Dent handelt es sich um eine sehr einfach Piste, die man knapp nach dem Jean-Pierre fahren kann. Auf dem Bild sind die Pisten eingetragen. Bilder von der Piste findet man in der Dent-Galerie.

Die schwierigste Stelle dieser Piste ist nicht auf Grund der Steilheit sondern auf Grund der Enge ausgezeichnet. Da es aber flach ist, kann man problemlos im Schneepflug diese Stelle überwinden.

Ein anderer Knackpunkt ist die bei der Liftfahrt zu sehende Kurve, an die sich ein steileres Stück anschliesst. Der Lift ist übrigens ein Stangenteller. Vom Ende des Lifts nach links kommt man außerdem zur Nationale, wenn man die Abfahrt nimmt und am im Vordergrund zu sehenden Babylift vorbei quer über den See fährt, gelangt man zu Jean-Pierre oder Prarion.

 
 
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Alpage (4)
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Alle Pistenbilder vom Alpage

Der Alpage ist eine sehr schöne Piste, die in der Regel bis spät ins Jahr noch guten Schnee hat. Die Sonne kommt in diesen Nordhang erst spät hinein, die sonnigen Bilder sind im März aufgenommen worden.

Abwechselnd flacher und steiler geht es mit Blick auf das Rhone-Tal und Veysonnaz bergab. Je nach Spuranlage handelt es sich um eine einfache oder mittelschwere Piste, für die einfachere Variante gilt es, sich in der Mitte des Hangs zu halten. Für die Könner ist es ein herrlicher Wedelhang. Bleibt man allerdings bergab links vom Lift, so ist die Piste relativ schmal und teilweise recht steil.

 

Nachteil der Nordlage kann allerdings sein, dass es während der relativ langen Liftfahrt recht kühl werden kann. Beim Lift handelt es sich um einen Stangenteller, wie man auf nebenstehenden Bild (aufgenommen nahe des Ausstieges) sehen kann. Die Piste ist vom Lift aus die meiste Zeit sehr gut einsehbar, so dass die Liftfahrt wenigstens nie langweilig ist.

Der Einstieg in den Lift ist manchmal etwas knifflig auf Grund einer nicht immer perfekten Spurpräparation und dem etwas ruckartigen Anfahren, der fast allen Stangentellern eigen ist.

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Alle Pistenbilder vom Alpage

 

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Alle Skizzen vom Tracouet

Etwa nach zwei Drittel der Alpage-Piste mündet die Nationale, auf die man vom Dent aus kommt. Hier werden ab und an Rennen der Nachwuchsklasse und Gästerennen ausgetragen, die etwas unterhalb der Einfahrt zum Lift an einer fest installierten Anlage enden.

Informationen zu diesen Rennen bekommt man entweder im Office du Tourisme oder bei der Schweizerischen Skischule (ESS), die ab und an auch Rennen veranstaltet, bei denen jeder teilnehmen kann.

 

Beim Genuss der Abfahrt darf man allerdings nicht die Einfahrt zum Lift verpassen, die man leicht überfahren kann. Immerhin hat man zwei Möglichkeiten zum Lift links einzubiegen, nebenan sieht man die zweite und letzte. Verpasst man diese, geht es unweigerlich über die Waldabfahrt Ost bis hinab nach Haute-Nendaz zur Gondeltalstation.

Auf der rechten Seite der Skizze kann man die angesprochene, fest installierte Zielanlage erkennen.

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Alle Skizzen vom Tracouet
 
 
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Nationale (5)
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Alle Pistenbilder von der Nationalen

Um zur Nationalen zu kommen, muss man am Dent direkt links aussteigen und einem kurzen Weg folgen. Von diesem Ziehweg aus hat man einen sehr guten Blick über den See und auf die Tracouet-Station. Hier ist übrigens auch der höchste Punkt des Tracouet-Gebietes mit 2.268m.

Nach dem Ziehweg kommt der Knackpunkt dieser Piste: Ein sehr kurzer, dafür steiler Abschnitt der in der Regel ausgebuckelt ist - abgesehen vom links zu sehenden Bild. Findet man sich in den Buckeln nicht zu Recht, kann man meistens am auf dem Bild rechten Rand relativ gut in einer Raupenspur abrutschen. Die restliche Nationale, bis sie in die Piste des Alpage mündet, lohnt dieser Mühen aber mit fast immer bestem Schnee und durch den Wald führenden langen Kurven mit unterschiedlichen Gefällen. Diese Piste ist nicht nur wegen dem Steilstück etwas anspruchsvoller als der Alpage.

 
 
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Waldabfahrt West (6)
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Alle Pistenbilder der Waldabfahrt West

Die Waldabfahrt West ist meine uneingeschränkte Lieblingspiste: Sie beginnt als Fortsetzung des Jean-Pierre und geht quer durch den Wald. Immer wieder gibt es gerade Stücke, bevor die Piste wieder dreht und das nächste gerade Stück folgt. Teilstücke sind dabei etwas anspruchsvoller als am Alpage, insbesondere auf Grund der schmaleren Piste. Auch kann es dadurch auf manchen Teilstücken bei großem Andrang schwieriger werden. Manche Teilstücke sind dabei mit die ersten Stellen, an denen Steine heraus kommen.

Trotz aller Schwierigkeiten schaffen es Anfänger nach sechs Tagen Skikurs in der Regel über diese Piste mit Geduld und guter Zeiteinteilung bis zum Eden Roc.

 

Abschluss des Abschnitts im Wald und absolutes Highlight für mich ist ein sehr langes Schussstück, bei dem man, wie ein Besucher der Wohnung im Gästebuch vollkommen richtig anmerkte, in einen Geschwindigkeitsrausch verfällt. Allerdings darf man es nicht übertreiben, denn an das Schussstück schliesst sich ein steilerer Abschnitt an, der nicht einsehbar ist und man daher auch nicht hinein springen kann. Davor ist aber sehr viel Platz zum langsamen Abbremsen in Kurven.

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Alle Pistenbilder der Waldabfahrt West

 

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Alle Pistenbilder der Waldabfahrt West

Nach dem erwähnten Steilstück im Anschluss an die Schussstrecke kommt eine Traverse, die in einem Bereich am Ende des Lifts Pracondu I mündet, den wir "die Wiesen" nennen, weil es im Sommer Wiesen sind. Es geht durch verstreut stehende Chalets ohne große Schwierigkeiten hinab, wobei die Piste je nach Witterung leicht sulzig oder hart/eisig sein kann.

Knapp oberhalb des Endes von Pracondu I kommt der erste Ziehweg 7a von der Waldabfahrt Ost, etwas unterhalb des Ausstiegs folgt das Ende des zweiten Ziehweges 7b.

An der Stelle, an dem man die Liftspur des Pracondu I kreuzt, ist das Café/Restaurant Les Clèves. Von hier aus geht es hinüber zum Ende der Waldabfahrt Ost (7c).

 

Das letzte Stück zur Station hinunter bietet keine größeren Schwierigkeiten von der Hangneigung her als die bereits auf dem Weg (gleich für welchen man sich entschieden hatte) gemeisterten. Allerdings habe ich diesen Teil als mittelschwere Piste eingestuft: Zum einen ist dieser Abschnitt stark frequentiert, weil alle Abfahrtsrouten in dieses Stück münden. Zum anderen ist dadurch bei warmen Bedingungen die Piste spätestens am späten Nachmittag in einem stark ausgebuckelten und sulzigen Zustand, was Anfängern wie Könnern viel Kraft abverlangt. Leider gibt es dann auch noch andere Skifahrer, die Ihr Können offensichtlich nicht den Bedingungen anpassen können (oder wollen?) und so viel zu schnell auf engem Raum ziemlich unkontrolliert über die Piste schießen.

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Alle Pistenbilder der Waldabfahrt West
 
 
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Waldabfahrt Ost (7)
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Alle Pistenbilder von der Waldabfahrt Ost

Die Waldabfahrt Ost ist die Fortsetzung des Alpage und mündet früher oder später in der Waldabfahrt West (wobei man genauso gut sagen könnte, dass die Waldabfahrt West in der Ost münden würde). Jedes schwierigere Teilstück auf der Abfahrt kann man mittels einer Umfahrung oder eines Ziehweges vermeiden, allerdings gilt das nicht für das letzte Teilstück in den Ort hinein, das in der Waldabfahrt West beschrieben wird.

Das erste schwierigere, steile und später am Tag oft ausgebuckelte Teilstück kann mittels einer recht flachen Umfahrung vermieden werden. Nach kurzer Zeit treffen sich beide Möglichkeiten wieder zusammen. An dieser Stelle, die man nebenan von schräg rechts unten sieht, muss man sich zwischen 7a und 7b/7c entscheiden. Von rechts oben kommt die rote Piste, von geradeaus die blaue. Nach links unten geht es zur Kreuzung von 7b und 7c. Die einfachste Variante ist sicherlich den rechts an der Kamera vorbei führenden Ziehweg zu nehmen. Eine Kamerafahrt über diesen Ziehweg findet man hier (2,8 MB!).

 

In den 4 Vallées gibt es an vielen Stellen von uns so genannte Ziehwege, die meist eine Verbindung zwischen einzelnen Teilgebieten schaffen. Oft kann man diese mit viel Schwung durchfahren, nicht selten muss man sonst am Ende schieben. Bei beiden Ziehwegen auf dieser Abfahrt kann man es ruhig laufen lassen: Es geht unter der Gondel hindurch quer über den Berghang hinüber zur Waldabfahrt West, hier ( beim ersten Ziehweg) kommt man im Bereich der Wiesen heraus.

Der untere Ziehweg 7b ist sehr ähnlich und kommt im ebenfalls im Bereich der Wiesen heraus. Die Piste bis zu diesem zweiten Ziehweg ist dadurch schwierig, dass der Hang leicht zur Seite abhängt und kurzzeitig etwas schmaler wird.

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Alle Pistenbilder von der Waldabfahrt Ost

 

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Alle Pistenbilder von der Waldabfahrt Ost

Eine wirkliche Herausforderung kann der Abschnitt 7c sein. Dieser Hang ist relativ steil und ist ab und an vereist. Auch kann dieser Hang später am Tag ausgebuckelt sein. So kann es je nach herrschenden Bedingungen ein genialer Hang zum Wedeln oder aber ein Horror-Hang mit Eisplatten zwischen Buckeln sein oder irgendetwas zwischen drin.

In jedem Fall ist dieser Hang anspruchsvoller als die Herausforderungen auf der Waldabfahrt West - wer's schon kann, dem macht es meistens Spaß.

Am Ende geht es flach unter der Gondel durch und mündet auf der Waldabfahrt West, weiter gilt es das letzte Teilstück hinunter zur Gondel zu meistern.

 
 
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Prarion (8)
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Alle Pistenbilder vom Prarion

Für die Abfahrt zum Prarion muss man von der Tracouet-Bergstation geradeaus hinten hinunter. Es schliesst sich ein kurzes Steilstück im Wald an. Von dem Steilstück geht es scharf links weg und man traversiert den Berghang. Wenn man am Ende dieser Traverse den Wald verläßt, ist man knapp oberhalb der Cabane de Balavaud, die im übernächsten Absatz genauer vorgestellt wird.

Diese Stelle sieht man auf dem Bild links, die Cabane ist am rechten Bildrand abgeschnitten. Die weitere Abfahrt wechselt in der Steilheit, eigentlich gibt es keine größeren Probleme. Ich habe sie dennoch als Mittelschwer eingestuft, da dieser Südhang sehr schnell aufweicht, so dass die Piste insbesondere morgens knallhart sein kann. Auch kann es apere Stellen (Stellen ohne Schnee) nahe oder in der Piste geben.

 

Auch gibt es Passagen, die durch die auf der Piste stehenden Lärchen bei ungeschickter Spurwahl für Ungeübte diffizil werden können. Diese Lärchen auf der Piste sind Teil eines wunderbaren, alten Lärchenbestandes. Diesen durchquert man auch bei der Fahrt mit dem Vierer-Sessel zurück zum Tracouet, wie man auf dem Foto sehen kann.

Zur Talstation muss man aber zunächst einen Ziehweg nehmen. Folgt man diesem weiter statt rechts zur Talstation des Sesselliftes abzubiegen, kommt man an den Tellerlift "Les Fontaines" des Bereichs "Plan-du-Fou", über den man per Ski nach Siviez kommen kann. Kurz unterhalb der Talstation des Sesselliftes liegt das Café/Restaurant de Prarion.

Auch wenn man bei der Fahrt mit dem Sessel viele Fahrer oder zumindest Spuren rechts vom Sessel sehen kann: Dies ist keine Piste. Dafür kann man bei der Fahrt mit dem Sessel schräg rechts hinten den Plan-du-Fou bewundern und man weiß, woher dieser Name stammt ...

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Alle Bilder von den Lärchen

 

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Alle Bilder von der Cabane de Balavaud
Den Blick auf den Plan-du-Fou hat man aber auch schon zuvor von der bereits angesprochenen Cabane de Balavaud, der auf dem Bild zu sehenden Hütte. Sie wird vom Skiclub Isérables betrieben. Die Leute sind immer sehr nett, das Essen schmeckt sehr gut und wird in der Küche, die zum Gastraum hin offen ist, vor aller Augen gekocht - allerdings ist die Auswahl begrenzt. Bei großem Andrang kann es zu auch längeren Wartezeiten kommen, die sich aber lohnen. Die Sonnenterasse wurde in den letzten Jahren vergrößert, so dass es jetzt zumindest bei schönem Wetter wesentlich mehr Platz gibt.

Von der Hütte aus hat man außerdem eine sehr schöne Sicht auf das Rhone-Tal und die gegenüberliegenden Berge. Auch auf die Nord-Hänge des Skigebietes von La Tzoumaz (Savoleyres/Croix de Couer) hat man einen sehr schönen Blick.
 
 
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Übungshügel (9)
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Alle Bilder vom See

Am 1. Skitag kann sich der Anfänger/die Anfängerin auf den Übungshang freuen: Es gibt es einen Rollteppich, auf den man sich wie bei einer Rolltrppe einfach nur drauf stellen muss und nach oben transportiert wird. Im Vergleich zu früher, als die Anfänger noch mühsam das Hügelchen Treppchen-Schritt für Treppchen-Schritt hinauf steigen mussten, ist das in meinen Augen eine tolle Geschichte. So wird die Kraft beim Aufsteigen gespart und es ist deutlich weniger mühsam, Skifahren zu lernen.

 

Auch hier gibt Einrichtungen, die das Balance-Gefühl auf Ski trainieren (Tore zum durchfahren etc.)

Und ganz wie bei den späteren Ausflügen an die wirklich steilen Hänge wird auch hier ab und an schon mal das Schlange stehen geübt ...

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Alle Bilder vom See
 
 
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Rodeln (10)
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Eine Runde auf der Rodelbahn

Hier wurde das Rodeln perfektioniert: Der Liftführer hakt die an dem mit Luft aufgeblasenen Reifen befestigte Schnur in den Lift ein. Oben angekommen, wird die Halterung automatisch gelöst und man fährt automatisch auf die Piste hinaus. Mit Schwung geht es dann hinab und wenn man sich geschickt anstellt, endet die Reise direkt vor den Füßen des Liftführers, der einen direkt wieder in den Lift einhängt für die nächste Runde.

Einziger Wermutstropfen ist, dass dieser Lift nur für Kinder gedacht ist und das der Lift etwas abgelegen auf der dem See abgewandten Seite liegt.

Den besten Eindruck kann man sich durch die Abfolge von Bildern machen, wenn man auf den Link unter dem nebenstehenden Fenster klickt. (Öffnet sich in einem neuen Fenster.)

 


Sie bewegen sich im Hochgebirge, verhalten Sie sich entsprechend und seien Sie entsprechend ausgerüstet.
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Alle Rechte an den Bildern verbleiben bei Tobias Vetter.